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Black Panther Party

 

Die Black Panther Party, eine progressive politische Organisation, wurde im Oktober 1966 in Oakland, Kalifornien von Huey P. Newton und Bobby Seale mit Hilfe von David Hilirad und Richard Aoki gegründet. 
Die Partei wurde im Interesse Afro-Amerikanischer Gerechtigkeit und deren bewaffneten Widerstand gegen die gesellschaftliche Unterdrückung gegründet.
Andere Faktoren die zur Gründung der Partei beigetragen haben, waren die Ermordung von Malcolm X (einem Bürgerrechtler wie Martin Luther King) und die auf Grund der Ermordung schweren in Unruhen von Militär und Polizei danach getöteten Schwarzen. Man wollte die Ideen von Malcolm X umsetzen.

Seit der Revolution und dem Bürgerkrieg von 1776, in den Vereinigten Staaten, stand die Black Panther Party an der vordersten Front der stärksten sozialen Veränderung und Bürgerrechtsbewegung.
Sie repräsentiert den letzten großen Aufstand der schwarzen Bevölkerung für, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit. Sie war zum damaligen Zeitpunkt die einzige schwarze Organisation in der gesamten Geschichte, die bewaffnet Widerstand gegen die Sklaverei und Unterdrückung in den USA geleistet hat. Außerdem war sie auch die einzige Organisation die ein revolutionäres Programm propagierte.
Die Ansichten sowie die Jdeale der Partei waren derart radikal, dass der damalige FBI- Chef J. Edgar Hoover sie als „die größte Gefahr zur inneren Sicherheit der Vereinigten Staaten“
bezeichnete.
Zwar musste sich die Organisation auflösen, doch  waren sie so in die Geschichte etabliert, die Folgen ihrer Auflehnung immer noch so präsent und vor allem radikal und kontrovers, dass die öffentlichen Medien sowie der Staat am liebsten alle Hinweise auf die Partei aus der Amerikanischen Geschichte gelöscht hätten.
Die Ziele und die Philosophie der Partei änderten sich während der Zeit, die Anführer stützten ihre Rhetorik auf revolutionären Klassenkampf und Ideen aus Werken von Marx, Lenin oder Mao übernahmen, doch zog der nationalistische Ruf der Partei einige widersprüchliche Personen an, sodass keine Einheitlichkeit herrschte und es zu Differenzen kam und sich die Partei dann schließlich auch in Splittergruppen aufteilte.

Die Partei hatte damals an Anlehung der Idee von Malcolm X ein 10 Punkte Programm erstellt.
Dieses sah wie folgt aus:  

1. Freiheit und Selbstbestimmung,
2. Beschäftigung, 
3. Ende der Ausbeutung,
4. Menschenwürdige Wohnungen,
5. Ein reformiertes Bildungssystem, 
6. Die Freistellung vom Militärdienst, 
7. Des Ende der willkürlichen Polizeigewalt,
8. Die Freilassung aller schwarzen Gefangenen wegen Benachteiligung während der Verhandlungen, 
9. Faire Gerichtsprozesse vor schwarzen Geschworenen und durch schwarze Ankläger sowie
10. einen Volksentscheid unter der schwarzen Bevölkerung über deren nationales Schicksal   

Es dauerte nicht lange und schon hatte die Partei mehr als 100 Mitglieder. Man brachte eine eigene Zeitschrift heraus und organisierte soziale Projekte, wie ein Frühstück für alle Kinder, Gesundheitsstationen, Rechtsberatungen sowie den Kampf gegen Drogendealerei und Prostitution.
Rund 100 Ortsgruppen gab es schon Anfang 1970. Es zeigten sich auch schon erste Spannungen durch die Manipulation des FBI´s (gefälschte Briefe mit Drohungen, Infiltration, Versorgung mit Drogen)

Einer der Gründer Huey Nwton, der erst kurz zuvor aus dem Gefängnis entlassen worden war, (die Anklage wegen Mordes wurde fallen gelassen) geriet, sowie viele andere Vorstandsmitglieder,  in Streitigkeiten mit den Ortsgruppen, vor allem mit denen an der Ostküste. Dies führte zur Spaltung der Black Panthers 1971 in 2 Fraktionen.
Die eine sprach sich für den bewaffneten Kampf und die andere für die legale Arbeit in den Stadtteilen aus .
10 Jahre später trat die Bewegung nicht mehr als solche öffentlich auf .
 

12.1.10 23:00
 


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